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Fliegen ist sicher - so heißt es. Aber immer wieder kommt es zu Vorfällen und Unfällen und immer wieder offenbaren sich bei gründlicher Analyse der Ursachen Defizite, die schon lange vor dem tragischen Ereignis bekannt waren.

Denn im Gegensatz zu dem noch vor einigen Jahren in der Luftfahrt herrschenden Grundprinzip des „Präventionsdenkens“ zeigt sich heute immer deutlicher, dass vor allem wirtschaftliche Erwägungen im Bereich des Airline-Managements und auf Seiten der Aufsichtsbehörden ebenfalls ihren Teil zu einer Katastrophe beigetragen haben.

Passagiere verfügen nicht wie die Industrie über eine vergleichbar einflussreiche Lobby. Somit können sie dieser Entwicklung nicht effektiv entgegen wirken. Daher werden auch weiterhin knallharte Kosten-Nutzen-Berechnungen darüber bestimmen, wieviel in die Sicherheit investiert wird. Darunter leiden auch die weltweiten Standards, deren Einhaltung schon längst nicht mehr so kontrolliert wird, wie es eigentlich gut wäre.

Es ist leider ein weit verbreiteter Irrglaube, dass gerade in der Luftfahrt die höchsten Standards gelten. Denn Sicherheit hat ihren Preis und im Zeitalter von Billig-Flügen bleibt den Airlines nur wenig Spielraum, um in das eigentlich erforderliche „mehr“ an Sicherheit zu investieren. Sicherheit im Luftverkehr kann man nicht einfach voraus setzen. Sie muss Tag für Tag und für jeden Flug hart erarbeitet werden.

 

Always happy landings!

 

 

IN EIGENER SACHE:

 

peterhauptvogelÜBER DEN UMGANG DER

AIR BERLIN MIT

„UNLIEBSAMEN“

JOURNALISTEN

 

Hier demnächst mehr, wie die Air Berlin mit unliebsamen Journalisten umgeht bei kritischer Berichterstattung umgeht...

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