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Derzeit beschäftige ich mich schwerpunktmässig mit folgenden Luftfahrt-Themen:

 

Kontaminierte Kabinenluft

Air France Flug 4590 (Concorde)

Air France Flug 447

Yemen Airways Flug 626

Immer weiter - immer länger: Flugdienstzeiten

UND:

Sicherheit von Kindern an Bord

Gerade die kleinsten Passagiere fliegen extrem unsicher.

Obwohl im Strassenverkehr in Bezug auf Kinder-Rückhaltesysteme enorme Fortschritte erzielt wurden, sind Kinder unter zwei Jahre mitunter lebensgefährlich und Kinder bis zu fünf Jahre höchst unzureichend geschützt. Die Ergonomie der Fluggastsitze ist nämlich auf Erwachsene ausgelegt, nicht auf die von Kleinkindern. Die Folge: schon bei einem banalen Startabbruch oder plötzlichen Turbulenzen können Kinder schwer verletzt, Babies sogar getötet werden.

Die sicherste Art ein Kind an Bord eines Flugzeuges zu transportieren ist übrigens die Gleiche, wie im Auto: in einem geeigneten Kindersitz. Nur leider bieten die Airlines so etwas nicht von sich aus für ihre kleinsten Passagiere an. Ein deutscher Marktführer begnügt sich nunmehr seit 15 Jahren mit einer Absichtserklärung: demnächst gibt es bei uns Kindersitze an Bord...

Die gleiche Airline hat sich übrigens noch vor einem Jahr für eine billige Lösung stark gemacht: den so genannten „Loop-Belt“, auch „Schlaufengurt“ genannt. Damit sollen Kleinkinder und Babies unter zwei Jahre am Gurt eines Erwachsenen befestigt werden. In Fachkreisen ist dieser Gurt höchst umstritten, denn er schützt keineswegs das Baby sondern nur die anderen Passagiere vor herumfliegenden Kleinkindern. Test, von der ARD und dem Schweizer Fernsehen 2008 mit dem TÜV - Rheinland durchgeführt, haben belegt: der Zusatzgurt ist im Ernstfall eine tödliche Gefahr für das Kind. Dies wurde auch von dem anerkannten Kinderchirurgen Professor Dr. med. Bodo Tröbs von der Universitätsklinik Bochum bestätigt.

Aber ein Problem bleibt, selbst wenn Eltern verantwortungsvoll handeln und einen zusätzlichen Sitzplatz für ihren Nachwuchs buchen: "angeblich" wegen der mangelnden Nachfrage stellen die führenden Kindersitzhersteller keine geeigneten Sitze mehr her, die im Flugzeug und im Auto passen.

 

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Mehr zu diesem Thema finden Sie HIER.

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CRASH-TEST des TÜV-Rheinland:

Ein Dreijähriger rotiert beim Abbremsen mit dem Oberkörper nach vorne. Aufgrund der Ergonomie des Sitzes schlägt das Kind dabei mit der Stirn auf die Unterkante des Fluggast-Sitzes. Das kann zu sehr schweren Schädelverletzungen führen.

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Bisher ist nur dieser spezielle Kindersitz bei der europäischen Flugsicher-heitsbehörde EASA in Köln zugelassen worden. Er paßt in die Boeing 747 und Airbus A 340 Flotten der britischen Fluggesellschaft Virgin-Atlantic. Offenbar hat nur Sir Richard Branson bislang ein Herz für Kinder. Der Sitz kann zusätzlich zum Sitzplatz für ein Kind bei der Reservierung gebucht werden.

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